AG SAT ruft zum Handeln auf

Die Arbeitsgemeinschaft Satellitenempfang (AG SAT) ruft die von der Analogabschaltung via Satellit betroffenen Haushalte und Anlagenbetreiber zu schnellem Handeln auf, damit die Zuschauer ab 30. April 2012 nicht vor schwarzen Bildschirmen sitzen. 

Am 21. Januar 2012 beginnt der Endspurt: In 100 Tagen wird das analoge Satellitenfernsehen auf Astra (19,2° Ost) abgeschaltet. Alle Zuschauer, die ihre TV-Programme noch analog über Satellit empfangen, müssen ihre Empfangsanlage in der noch verbleibenden Zeit auf digitalen TV-Empfang umstellen.

“Nach aktuellen Schätzungen empfangen noch knapp zwei Millionen Haushalte ein analoges Satellitensignal”, sagte Matthias Dienst, Vorstandsmitglied der AG SAT. “Neben den individuellen Zuschauern mit Einzel-Empfangsanlagen sind auch Kabelnetzbetreiber, Hotels, Krankenhäuser und Wohnungsbaugesellschaften, die das analoge Satellitensignal in ihr Kabelnetz einspeisen, bei der Umstellung in der Pflicht. Andernfalls müssen die Zuschauer ohne Fernsehprogramm auf Brettspiele zum Zeitvertreib umsteigen.”

Viele TV-Programme werden bereits jetzt nur noch digital via Satellit ausgestrahlt. Aktuelle Beispiele: Seit 1. Januar 2012 sind die Privatsender DMAX, VIVA, Nickelodeon und Comedy Central ausschließlich digital über Astra zu empfangen.

Der Umstieg auf Digitalfernsehen lohnt sich sofort: Vorteile sind unter anderem die bessere Bild- und Tonqualität, die Verfügbarkeit von hochauflösendem und dreidimensionalem Fernsehen (HDTV und 3D-TV) und die deutlich größere Programmvielfalt. Zum digitalen TV-Angebot auf Astra gehören alle Dritten Programme der ARD, viele Spartenkanäle und internationale Sender.

Nach der Analogabschaltung werden ARD und ZDF zudem weitere Sender in HDTV ausstrahlen, darunter Dritte Programme, KI.KA, 3sat und Phoenix.

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